BIOGRAPHIE
Maria Antonia Cerdá wurde 1965 in Palma de Mallorca geboren. Ihre traditionsreiche und kunstinteressierte Familie gab ihr schon früh die Möglichkeit Skulpuren zu fertigen und Bilder in der eigenen Werkstatt zu malen.
Im Alter von 20 Jahren zog sie aufs Land, wo sie in ihrem eigenen Atelier arbeitete und sich ausschliesslich der Kunst widmete.
Um ihre Kenntnisse zu erweitern, belegte sie spezielle Kurse in Anatomie, Aktzeichnen - zunächst in Barcelona, später in London, sowie einige Jahre an der "Schule der schönen Künste" (Ecole de Beaux Arts) in Paris.
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Maria Antonia Cerdá gehört ohne Zweifel zur 'jungen Garde der mallorquinischen Künstler'. Eine Malerin die in ihren meist figürlichen Motiven, wie Gesichter oder nackte Körper, im Allgemeinen etwas faszinierendes und eine endlose Inspiration sieht, die sie farbenfroh und ausdrucksstark auf die Leinwand bringt.
Ebenso reflektiert sie in vielen ihrer Werke die spezielle Atmosphäre mallorquinischer Landschaften.
Eine weitere Quelle ihrer Motive findet sie in Objekten ihres täglichen Lebens oder Blumen, die sie sammelt, um sie später in ihre Stilleben einzuschliessen.
In ihren Bildern spiegelt sich oft das strahlende mediterrane Licht wider sowie Freude und Geheimnisse des Lebens, ausgedrückt durch kräftige und kontrastreiche Farben. Eine Quelle an Vibration und Energie, die eine magische Atmosphäre kreieren, in welcher normale Dinge eine andere Dimension bekommen und zur Phantasie anregen.
Durch eine eigene Mischtechnik, in der sie ihre Farben mit natürlichen Pigmenten zusammenstellt, malt sie Bilder mit vielen überlappenden transparenten Bereichen, die einem Bild einen Hauch an Atmosphäre sowie Tiefe verleihen und mit dem Auge des Betrachters spielen.
Aufgrund der figürlichen Subjekte und der willkürlichen Anwendung von kräftigen Farben gehören ihre Werke zum Fauvismus und Expressionismus und zeigen eine persönliche Note sowie die zeitgenössische Einstellung der Künstlerin.
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