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Montuïri |
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Allgemeine Beschreibung
Drei landschaftliche Zonen prägen die Gemeinde: eine seichte Hügellandschaft, lehmiges Flachland mit Getreideanbau sowie eine abwechslungsreiche Vegetation, reich an Buschwerk, Pinienwald und Obstbäumen. |
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UMGEBUNG
Puig de Sant Miquel Am Nordhang und auf dem Hügel treffen wir auf Reste von Steineichenbestand und Unterholz mit den typischen Pflanzenarten der Garriga. Wilder Ölbaum und Johannisbrotbaum nehmen den größten Teil dieses Gebietes ein. An Sträuchern finden wir den Mastixstrauch und weiße u.a. Zistrosenarten. Die häufigsten Kräuterarten sind Poleiminze, Labiate, Affodill, Färberröte, Meerzwiebel, etc. |
An den felsigen Stellen wachsen Kapern und vor allem Feigenkaktus. In Nähe von Häusern und Wegen treffen wir auf Fenchel, Andorn, Malve, Alant, Götterbaum oder wilde Zichorie. Aus der haarigen Tierwelt können wir hier Kaninchen, Murmeltiere, Landratten, den Wiesel oder die Genette beobachten. An Federvieh gibt es Raubvögel wie Turmfalke und Nachtvögel wie Kauz und Eule, und auch die kleineren Vogelarten sind gut vertreten, als da sind: Grasmücke, Wiedehopf, Fliegenschnäpper, Distelfinken und Hänflinge. |
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WIRTSCHAFT
Archäologische Funde aus der Vorgeschichte zeugen von einer ertragreichen Landwirtschaft und Viehzucht zu jener Zeit. Zur Zeit der Römer wird der Anbau von Wein und Getreide gefördert. Mit der katalanischen Eroberung bilden Landwirtschaft und Viehzucht wieder den Haupterwerbszweig. Im 14. Jh. lebt der größte Teil der Bevölkerung vom Anbau von Hafer, Gerste, Feigen und Wein. Der starke Rückgang in der Getreideproduktion führt zu einer Wirtschaftsdepression im 15. Jh. Getreide, Wein und Feigen sind die bedeutendsten Ertragsprodukte des 16.-17. Jh.; zusätzlich half die Jagd, den Lebensunterhalt zu bestreiten. |
Die Hungerjahre des 18. Jh. sind durch einen Rückgang in der Getreideproduktion gekennzeichnet. Im 19. Jh. führt der Fortschritt zu neuen Gewerbezweigen in der Landwirtschaft, die sich der Verarbeitung von Agrarprodukten widmen, weshalb sich ein, wenn auch spärlicher, Handel auf den Verkauf und Export von jenen Produkten und den Import von Konsumartikeln beschränkt. In der ersten Hälfte des 20. Jh. ist eine, kaum maschinell unterstützte Landwirtschaft noch wirtschaftlich bedeutend, bis sie gegen Ende dieses Jahrhunderts eine starke Rezession erfährt, während das Dienstleistungsgewerbe eine ständig wachsende Bedeutung erhält. |
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GESCHICHTE
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![]() Während der islamischen Vorherrschaft gehörte der Bezirk dem Juz de Muntuy an, der die heutigen Gemeinden von Algaida, Campos, Llucmajor und Montuïri umfaßte und von den Stämmen der Bahila, Gumara und Umaya bewohnt wurde. Noch heute erinnern einige Bauten (Velar de Sa Torre) und Ortsnamen wie Alcoraia. S´Almudaina und Es Rafal Aixat an die Zeit der Mohammedaner. |
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