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Sencelles |
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SEHENSWERTES
- Pfarrkirche St. Pere de Sencelles - Wegekreuze: - Getreidemühlen - Rektorem - Talaiot bei Son Fred - Convent - Pou Major
- Pfarrkirche St. Cristòfol |
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Creu de Can Mavi, (Kreuzung Carrer Antomi Maura und Landstraße von Costitx). Wird auf das Jahr 1730 datiert und ist im barocken Stil errichtet. Der sechsstufige Sockel ist achteckig, wie der Schaft auch, der mit dem Ansatz eines ionischen Kapitells abgeschlossen ist. Die Vorderseite zeigt einen gekreuzigten Christus und die Rückseite die gekrönte Jungfrau. Dieses Kreuz kennt man im Volksmund auch als Creu del Cap d'Avall.
Creu de sa Cometa oder Creu des Cap d'Amunt. (Carrer Sor Francinaina Cirer, 97). |
Schaft und Kapitell sind ebenfalls achteckig. Wie meistens ist auch dieses Kreuz romanisch mit geraden Armen. An jedem 3. Mai Werden am Fuß des Kreuzes die Früchte gesegnet. Auch hält hier die Prozession des Korpus inne.
Creu des Rafal (Kreuzung Carrer des Rafal und Carrer Bons Aires). Im Jahre 1991 modifizierte man es, da es den Verkehr behinderte. Pedestal und Schaft sind neu, das Kreuz jedoch ist noch das alte. |
GETREIDEMÜHLEN
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Außer den beiden in Biniali vorgefundenen, existieren in Sencelles weitere 9 Mühlen, die meisten von ihnen im Ortskern: Ein Mühlenturm mit Sockel, heute verlassen und als Lager und Taubenschlag genutzt. Mühlenturm mit Sockel, als Wohnhaus genutzt. Mühlenturm mit Sockel, als Wohnhaus genutzt. Mühlenturm mit Sockel, als Taubenschlag genutzt. |
Mühlenturm mit Sockel, beherbergt zwei Wohnräume und einen Taubenschlag, sehr attraktiv. Mühlenturm mit Sockel, als Wohnhaus genutzt. War bis 1957 im Betrieb. Mühlenturm mit Sockel, als Wohnhaus genutzt. Mühlenturm mit Sockel, als Wohnhaus genutzt. Stand in Can Florit Vell und ist in Dokumenten von 1624 erwähnt. Heute verschwunden. |
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Neben der Pfarrkirche gelegen, ist sie das Resultat der Verbindung mehrerer Häuser mit dem ursprünglichen Gebäude und wird bereits im Jahre 1650 erwähnt. Der ursprüngliche Eingang lag auf der heutigen Rückseite. |
An der heutigen Fassade fallen besonders die Bögen des ersten Stocks ins Auge. Im Inneren befinden sich Gemälde von Mateu Lopez, dem 'Meister von Calvia', aus dem 16. Jh., die wahrscheinlich noch aus der usrprünglichen gotischen Kirche stammen. |
CONVENT DE LES GERMANES DE LA CARITAT
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Der heutige Konvent befindet sich in dem von Francinaina Cirer im Jahre 1851 gestifteten Haus. Man kann verschiedene Zimmer des Konvents besuchen, die mit der seligen Frau zu tun haben. |
Zum Beispiel die Küche, ihre Kammer, den Innenhof und zahlreiche Objekte aus ihrem Leben sowie einer Vielzahl von Dankbeweisen. Öffnungszeiten von 9:30 - 13:00 und 15:30 - 19:00. |
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TALAYOT 'SON FRED' Ein kreisförmiger Talayot gebildet aus mehreren Reihen von bis zu 4 Meter hohen Steinblöcken. Man kann sehr gut den Eingangskorridor sehen, auch wenn sich dieser Talayot heute voller Steine befindet. Er wurde von der Funcation March 1984 dem Rathaus gestiftet. |
![]() Talayot Son Fred nördlich von Sencelles |
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POU MAJOR
Ungefähr einen Kilometer vom Ortskern entfernt. Es handelt sich um zwei Brunnen, die ca. 10 m auseinanderliegen, mit sehr ähnlichen Aufbauten, wenn auch die eine quadratisch und die andere leicht rechteckig ist. Die Sockel der Brunnen sind ebenfalls quadratisch. Beide Brunnen besitzen ein Becken für die Viehtränke. |
Was die Brunnen angeht, so ist der östliche mit rundem Grundriss, im oberen Teil (2 m) mit Steinen gemauert ist, während der westliche mit einem elliptischen Grundriss, wie ein Schöpfrad, in seiner Gesamtheit gemauert ist. Beide Brunnen stehen an einer Wegkreuzung neben dem Torrent de Sencelles. |
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Biniall ist die zweitgrösste Siedlung der Gemeinde. Sie liegt westlich von Sencelles dicht bei der Landstrasse nach Palma. Der Torrent de Solleric führt am Ort entlang, weshalb er von den Einwohnern Binialis auch torrent de Biniali genannt wird. Während des letzten Jahrhunderts waren Weinanbau und Herstellung hier eine Quelle des Reichtums, im Laufe dieses Jahrhunderts jedoch ist die Bevölkerung sehr stark zurückgegangen und der Ort hat sich in eine Wochenendresidenz verwandelt.
Die Einwohner Binialis haben eine sehr starke Ortsidentität und sind sich der Eigenheiten des Ortes gegenüber Sencelles bewusst. Trotz seiner geringen Grösse findet hier ein aktives Sozial- und Kulturleben statt.
KREUZ DER GEFALLENEN
MOLI DE CAS XICO
BRUNNEN VON BINIALI
DENKMAL DER IMMACULADA CONCEPCIÓ |
PFARRKIRCHE VON SAN CRISTOFOL Ein Teil der Kirche wurde zwischen 1671 und 1675 erbaut; zum Ende des Jahrhunderts fanden Restaurations- und Erweiterungsarbeiten statt. ![]() Pfarrkirche San Cristofol in Biniali Eine breite Treppe führt zum ersten Teil des Gebäudes, der tiefer als das Schiff gelegen ist und als Vestibül dient. Über ihm befindet sich eine Dachterrasse mit Balustrade. Der Glockenturm liegt am hinteren linken Teil des Schiffs. Er ist quadratisch mit Zinnen und einem Pyramidenstumpf, auf dem sich das Bildnis des Schutzheiligen befindet. Das Schiff hat 4 Altäre auf jeder Seite und ein Trommelgewölbe mit blinden Lünetten. Die Absis ist halbkreisförmig mit einem Muscheldach. In der Nische des Hauptaltars steht eine Skulptur des Sant Cristofol und weiter darüber von Santa Catalina Thomas. Im Altar vorn Sant Francesc steht ein Rokoko-Altar, der aus der Kirche von Pina stammt. Unter dem Altar, in einer Glasvitrine, befinden sich die Reliquien des Märtyrers Sant Faust[, dargestellt als Jugendlicher. Der Altar der Immaculada stammt von 1690. Eine Tafel des gekreuzigten Christus vom Beginn des 16. Jahrhunderts bestimmt den Altar des Cor de Jesus, sie ist das Werk eines flämischen Malers von 1518. Die Tribüne der Empore wird von drei Bögen gestützt und durch eine Brüstung geschlossen. Die Orgel ist ein Werk des Ingenieurs Josep Barcelo Bunggaldier (1892).
SON SANT JOAN |
In der Nähe der Landstrasse von Sineu befindet sich dieses Dörfchen, das grösste von Sencelles.![]() ... nur 300 m von der Landstrasse Sineu - Palma: das verträumte Örtchen Ruberts Es besteht aus 20 Häusern und einer zusätzlichen Anzahl, die in der Umgebung verstreut liegt. Gegenwärtig leben hier 28 Personen. Es ist, zusammen mit dem Nachbardorf Judi, das geografische Zentrum Mallorcas. Die kleine Kirche der Verge del Carme auf d er Placa ist das auffälligste Gebäude der Ortschaft. Interessant sind auch die Häuser des Gutes Son Jorda (heute ein Agrotourismus
KIRCHE DER MARE DE DÉU DEL CARME |
Das Altarbild des Altarraums umrahmt ein Gemälde der Mare de Déu del Carme, über dem sich ein Bild Sant Antonis befindet. Bemerkenswert ist auch das Gemälde der lmmaculada, umgeben von Meriensymbolen. Die Tafel der Beschneidung des Herren, in der Kapelle des Nom de Jesus, kann man auf die Zeit zwischen 1574 und 1578 datieren und wurde erst vor kurzem restauriert. In der Kapelle des Roser befindet sich eine Replik des Bildnisses der seligen Francinaina, das in der Kirche von Sencelles verehrt wird.
CREU DE RUBERTS
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Diese Siedlung bildete sich mit der Gründung des Gutshofes Jornets im 18. Jh., verbunden mit der Ausweitung des Weinanbaus. Zum Ende des Jahrhunderts zählte die Ortschaft 300 Einwohner und der Gutsherr beschloss, die Kapelle dem Bistum zu schenken, welches sie öffentlich machte.
Gegenwärtig zählt der Ort 50 Einwohner und 20 Häuser, aus denen besonders das Gut Jornets und die Anwesen von Can Busi, Can Marrai, Can Tro hervorzuheben sind. Hier findet man bemalte Ziegel an den Dachvorsprüngen mancher Häuser. Heute füllt sich Jornets wieder mit Leben, erfüllt es doch die Grundvoraussetzungen für Zweitwohnsitze: Ruhe, gute Verkehrsverbindungen und Kontakt zum Land und zur Natur. |
KAPELLE VON SANT JOSEP Wurde im 18. Jh. als Privatkapelle der Familie Llabrés des Gutes Jornets erbaut. Es handelt sich um ein Gebäude, das im weitläufigen lnnenhof an die Häuser des Anwesens angefügt wurde. Die Fassade ist schlicht und wird von einem Kranzgesims abgeschlossen. Das Portal besteht aus zwei Säulen und Türsturz mit einer Mauernische ohne Bildnis. Auf der hinteren rechten Seite befindet sich ein Wandgeläut, das von einem Kreuz gekrönt wird. Das Kircheninnere ist ein Schiff mit drei Bankreihen, halbrunden Bögen mit blinden Lünetten und geweissten Wänden. Die Apsis hat eine Muscheldecke und wird vom einzigen Altarbild der Kirche, mit einem Bild des Schutzheiligen der Kirche, bestimmt. Über diesem Bild befindet sich eine Darstellung der Immaculada und an den Seiten Gemälde von Santa Cataiina Thomas, Sant Sebastia, Sant Bartomeu, dem frommen Ramon Llull, der Märtyrerin Santa Catalina und Sant Antoni Abat. |
| Ein alter Bauernhof, in der Nähe der Flecken Ruberts und Cascanar gelegen. Er ist heute verlassen und war vor einigen Jahrhunderten Sitz dreier Gutshöfe, die alle Judi hiessen. Während des 18. Jh. bezeichnet man diesen Ort allgemein als Judi. Später jedoch wird der Name nicht mehr als Bezeichnung für die Ländereien verwendet und heute dient er nur noch als Referenz für den Brunnen dieses Ortes. Nach der Überlieferung liegt der Brunnen von Judi genau im Zentrum von Mallorca. |
POU DE JUDÍ Er liegt vor dem Anwesen von Judi, auf der anderen Seite der Landstrasse von Sencelles. Die Konstruktion ist einfach und durch modernes Flickwerk verunstaltet. Es existierte der Glaube, dass durch das Wasser des Brunnens die Fruchtbarkeit der Frauen zunahm... |
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C A S C A N A R
Ein kleiner Flecken etwa 2 km ausserhalb von Sencelles, in der Nähe der Landstrasse nach Sineu. Die prähistorischen Fundstätten und seine herrschaftliche Architektur sind die bemerkenswertesten Elemente. Unter den ca. 20 Häusern sollten Can Romanya, Can Riera, Can Calussa, Can Xim und Can Puixot, zu dem eine kleine Kapelle gehört, erwähnt werden. Verschiedene prähistorische Fundstätten der Region belegen, dass hier bereits in der prätalayotischen Periode Menschen lebten. |
Weiterhin entdeckte man eine römische Totenstadt mit dem Namen Cementeri des Moros. Seit dem 14. Jh. wurde hier ausser Getreide auch Wein angebaut. Eine Reblausplage jedoch beendete eine Periode der Expansion während der die Einwohnerzahl auf mehr als 100 Menschen anwuchs. Heute hat der Ort noch 30 Bewohner. Die Einwohner des Ortes bewahren sich die Identität einer von Sencelles abweichenden Gruppe und erhalten das Andenken an die traditionellen Familien der Region. In den letzten Jahren hat man Bemühungen zur Restauration der Häuser unternommen und der Ort konnte den guten Eindruck der alten Zeiten zurückgewinnen. |
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